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Was ist neu 2012?

2.1.2012, 21:05

Für Autofahrer gibt es auch 2012 wieder etliche Neuerungen, die zu beachten sind. Die drei wichtigsten:

  • Rettungsgasse: Auf Autobahnen und Schnellstraßen muss künftig bei zäh fließendem Verkehr und bei Stau eine Rettungsgasse gebildet werden, damit Einsatzfahrzeuge rascher vorwärts kommen, was auf Strecken ohne Pannenstreifen ja noch einleuchtend klingt. Bei vorhandenem Pannenstreifen stellt sich uns allerdings die Sinnfrage, außerdem ist die Rettungsgasse IMMER zu bilden, auch wenn sich weit und breit noch kein Einsatzfahrzeug nähert. Die Rettungsgasse darf nicht befahren werden, auch nicht von Motorrädern, die sich ja sonst zwischen stehenden Fahrzeugen sehr wohl vorschlängeln dürften. Die unausgegorene Regelung wurde mit Unsummen an Werbebudget bekannt gemacht, gilt seit 1.1.2012 und wer ein Einsatzfahrzeug behindert muss mit Strafen bis 2180 Euro rechnen. Alle Infos darüber gibt es auf www.rettungsgasse.com
    Detail am Rande: trotz millionenschwerem Werbeetat haben es die Verantwortlichen nicht geschafft, sich rechtzeitig auch rettungsgasse.at, co.at und or.at zu reservieren. Und dort sind nun (zu Recht) ziemlich kritische Berichte zu finden.
  • Autobahnvignette: ist für 2012 “mangofarben” und wird wieder einmal teuer. Die genauen Preise und Typen finden sich auf der Asfinag-Website.
  • Kurzparken in Wien: wird ebenfalls (empfindlich) teurer und kostet pro 30 Minuten nun 1 Euro (statt wie bisher 60 Cent). Auch Falschparken wird teurer, statt bisher 21 Euro gibts nun einen 36-Euro-Erlagschein für Verkehrssünder. Das Parkpickerl für Anrainer wird im Gegenzug etwas billiger (120 statt 135 Euro pro Jahr), was aber eher als kosmetische Aktion zu verstehen ist, nicht als echte Erleichterung. Auch die Abschleppgebühren wurden bei dieser Gelegenheit kräftig angehoben – statt 192 Euro zahlt man seit 1.1. bei der Abholung des Fahrzeugs 242 Euro(!) plus 9 Euro Stellplatzgebühr pro Tag (statt bisher 7.-)

Mehr Infos zu den Neuerungen 2012 finden sich auf den Websites von ARBÖ und ÖAMTC, denn auch im Ausland gibt es vielerlei Neuigkeiten, die man beachten sollte.

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Gebrauchtwagen-Check online

13.5.2009, 22:31

Der ÖAMTC hat ein nettes neues Feature auf der Website: den Gebrauchtwagen-Check. Aufgeteilt in 8 Hauptgruppen mit dutzenden Unterpunkten wird sehr ausführlich darauf eingegangen, welche Dinge man beim Gebrauchtwagenkauf beachten sollte und was man am zukünftigen Wunschfahrzeug selbst überprüfen kann. Werbehintergrund sind natürlich die Kaufüberprüfungen, die man (no na) beim ÖAMTC machen lassen kann und auf die bei heiklen Prüfpositionen immer wieder verwiesen wird. Man erhält aber schon durch die Tipps auf der Website ein derart umfangreiches Basiswissen, dass man wenigstens die gröbsten Gurken in Eigenregie entlarven kann. Dafür gibts auch einige Checklisten zum Download.
Ein Tipp aus eigener Erfahrung: nie-nie-niemals ein Auto kaufen, in das man sich “verliebt” hat. Denn auch beim Autokauf macht Liebe blind – und meist gibts bessere Exemplare um weniger Geld.

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