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Archiv der Kategorie Safety

Wenn deine Zeit noch nicht gekommen ist…

13.4.2014, 16:08

…dann gehen sich die gef√§hrlichsten Situationen haarscharf gut aus. Ein unglaubliches Video. Wir w√ľnsche euch allen einen unfallfreien Sommer!

Der gl√ľcklichste Mann Russlands

12.11.2012, 11:50

Wer wei√ü, wie dieser b√∂se Crash ausgegangen w√§re, wenn der Mann nicht in einem Fahrzeug mit umfangreichen passiven Sicherheitsma√ünahmen sitzen w√ľrde… ;-)
Spa√ü beiseite: der hier zerlegte Lada Nova wird seit 1979 unver√§ndert gebaut und basiert konstruktionstechnisch auf dem Fiat 124, einem PKW aus den 1960er-Jahren. Es ist tats√§chlich ein Wunder, dass hier mehr als ein paar Fleischfetzen √ľbriggeblieben sind.

Eisglatte Straße & schlechte Sicht Рeine tödliche Kombination

9.1.2012, 23:37

Sch√∂ner als in diesem Video kann man nicht zeigen, was passieren kann, wenn man bei schlechter Sicht auf glatter Strecke zu flott unterwegs ist. Lieber 10 Minuten zu sp√§t als ein Leben lang tot…
Wir w√ľnschen unseren Lesern ein unfallfreies Jahr 2012!

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Wie man zwei Autos auf einmal zerlegt

15.9.2011, 11:48

Mit einer vern√ľnftigen E-zu-B-Ausbildung w√§re das nicht passert – dieser Pechvogel zerlegt gleich zwei Autos auf einmal. In diesem Fall geht die Aktion ohne Personenschaden aus, aber es kann weit schlimmer kommen. Bl√∂derweise ist meist der Fahrer schuld, pl√∂tzliche technische Defekte sind vergleichsweise selten. Man sollte daher die Ursachen kennen, warum ein Anh√§nger zu pendeln beginnt:

  • zu hohes Tempo
    Mit dem Anhänger hinterm Auto fällt Tempobolzen sowieso aus. Abgesehen davon, dass ohnehin nur 80 oder 100 km/h je nach Anhängertyp erlaubt sind Рselbst das kann zu viel sein!
  • Spurrillen/Spurwechsel
    Ein Gespann reagiert viel empfindlicher auf Spurrillen als ein PKW alleine. Abhilfe: wenn möglich etwas versetzt fahren, rechtzeitig Tempo reduzieren. Beim Spurwechsel sollte man hektische Lenkmanöver vermeiden. Kritsich und gefährlich kann es werden, wenn beide Dinge zusammenkommen: beim Spurwechsel aus Spurrillen heraus, etwa zum Überholen auf der Autobahn kann das Gespann unrettbar aufschaukeln.
  • Wind
    Wetterbedingter Wind ist unangenehm, wenn man mit einem Anh√§nger unterwegs ist, besonders bei stark wechselnder Windst√§rke und B√∂en. Achtung auch nach Tunnelausfahren, dort wartet oft heimt√ľckischer Seitenwind. Und auch der Luftzug durch vorbeifahrende Fahrzeuge oder beim √úberholen von LKW kann das Gespann in eine kritische Situation bringen.
  • falscher Reifenluftdruck am Anh√§nger oder Zugfahrzeug
    Bei zu geringem Luftdruck drohen einerseits Reifen√ľberhitzung und in weiterer Folge Reifensch√§den, aber selbst wenn der Pneu das √ľberlebt, leidet das Fahrverhalten unter zu wenig Druck. Empfohlene Werte findet man in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs.
  • falsche St√ľtzlast
    Durch falsche Beladung lastet zu wenig oder zu viel Gewicht der Anh√§ngerdeichsel. Bei zu geringer St√ľtzlast beginnt das Gespann schon bei geringen Geschwindigkeiten zu pendeln. Aber auch zu hohe St√ľtzlast kann zum Problem werden. Beachten Sie daher die vom Anh√§ngerhersteller empfohlenen Werte, wobei sie die maximal zul√§ssige St√ľtzlast f√ľr die auf ihrem Fahrzeug montierte Anh√§ngekupplung nicht √ľberschreiten d√ľrfen. unverzichtbares Helferlein dabei: eine St√ľtzlastwaage, wie man sie um wenig Geld im gutsortierten Campingfachhandel oder online bekommen kann. Als Faustregel f√ľr die minimale St√ľtzlast gilt ca. 4% des zul√§ssigen Anh√§ngergewichts.
  • defekte Sto√üd√§mpfer am Anh√§nger oder Zugfahrzeug
    Defekte sto√üd√§mpfer wirken sich schon im Solobetrieb dramatisch auf die Strassenlage eines KFZ aus, da bei defekten D√§mpfern die Reifen “springen”, dadurch weniger Bodenhaftung und daher weit weniger Kr√§fte √ľbertragen k√∂nnen. Umso wichtiger sind funktionierende Sto√üd√§mpfer beim Gespannfahren. Daher mindestens einmal j√§hrlich die Funktion √ľberpr√ľfen lassen. Das kann man um wenig Geld bei der j√§hrlichen ¬ß57a-√úberpr√ľfung bei einem Automobilklub mit erledigen lassen.

Nat√ľrlich gibt es mittlerweile auch technische Hilfen, die das Fahren mit Anh√§nger erleichtern, indem das Pendeln weitgehend verhindert werden soll: Anti-Schlinger-Anh√§ngekupplungen und das Anti-Schleuder-System ATC von Al-Ko k√∂nnen am Anh√§nger auch nachger√ľstet werden, Opel und BMW bieten ein ESP f√ľr Anh√§ngerbetrieb an, das man beim Kauf eines neuen Autos dazubestellen muss.¬† Aber die Grenzen der Physik k√∂nnen die besten Helferlein nicht verschieben – wer ZU schnell f√§hrt und ZU hektisch am Lenkrad kurbelt, wird trotzdem sein Gespann im Stra√üengraben versenken.

Was kann man aber tun, wenn der Anhänger pendelt?

Es geistern viele “Hausmittel” und schlichtweg falsche Ammenm√§rchen herum, die angeblich helfen sollen, wenn das Gespann zu pendeln beginnt. Mittlerweile wurden die verschiedenen Tipps ausgiebig getestet und viele dieser Dinge haben sich als Bl√∂dsinn herausgestellt (v√∂lliger Unfug ist es etwa, noch zus√§tzlich Gas zu geben, um “das Gespann zu strecken”).
Die einzig richtige Reaktion, wenn das Gespann zu pendeln beginnt: Lenkrad festhalten, NICHT gegenlenken (das verst√§rkt das Pendeln!) und beherzt auf die Bremse treten, um rasch Geschwindigkeit abzubauen. So √ľberleben sowohl Fahrer als auch Gespann diese kritische Situation.

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Motorradfahrer entgeht nur knapp dem Tod

5.8.2011, 10:04

Beim Motorradfahren reicht es, einmal kurz die Konzentration zu verlieren oder die Blickf√ľhrung zu vernachl√§ssigen – und schon kommt man in ernste Probleme. Nicht immer endet sowas so glimpflich wie in diesem Video.

Kinder richtig anschnallen

18.10.2010, 08:54

Es ist in √Ėsterreich gesetzlich vorgschrieben, dass Kinder unter 14 Jahren und einer K√∂rpergr√∂√üe von weniger als 150 cm im Auto nur angeschnallt in einem passenden Kindersitz transportiert werden d√ľrfen. Trotzdem ist mangelnde Kindersicherung nach Alkohol am Steuer das zweith√§ufigste Vormerkdelikt. Laut √ĖAMTC waren 7,5% der bei Verkehrsunf√§llen verungl√ľckten Kinder im Auto v√∂llig ungesichert! Viele schwere Verletzungen oder Todesf√§lle h√§tten mit richtiger Sicherung verhindert werden k√∂nnen.

In Deutschland sieht die Lage leider √§hnlich d√ľster aus. In der Altersgruppe ab 6 Jahren waren dort innerorts nur 58 Prozent in altersgerechten R√ľckhaltesystemen gesichert unterwegs. Das Allianz Zentrum f√ľr Technik hat sich daher intensiv mit der Sicherung von Kindern im Fahrzeug besch√§ftigt und etliche Versuche durchgef√ľhrt, um die Wirkung von richtiger und falscher Sicherung zu testen. Im Zuge der Versuche wurde ein Schulfilm mit dem (in Deutschland bekannten) Kindermoderator Willi Weitzel gedreht, der Schulen und der Polizei zur Verf√ľgung gestellt wird. Man will auf diese Art die Kinder direkt ansprechen und sie dazu animieren, sich selbst√§ndig und ohne Aufforderung durch die Eltern anzuschnallen. Wir finden, der Film ist altersgerecht und durchaus gelungen: Rest des Beitrags lesen »

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Überholen ist gefährlich

26.11.2009, 12:26

ueberholenZu den gef√§hrlichsten Man√∂vern, die man als Autofahrer zu erledigen hat, z√§hlt sicher das √úberholen. Gegenverkehr, mangelnde Sicht und die Geschwindigkeitsdifferenz zum Vordermann bergen ein recht hohes Gefahrenpotential. Deshalb sollte eine solche Aktion gut √ľberlegt und abgesch√§tzt werden, damit der √úberholvorgang sicher und ohne Gef√§hrdung von sich selbst oder anderen Verkehrsteilnehmern abgeschlossen werden kann. Geradezu lebensgef√§hrlich wird es, wenn der √úberholvorgang von Motiven wie Zorn oder Wut gesteuert wird, etwa die Wut auf den Vordermann weil dieser zu langsam unterwegs ist. Was dabei herauskommen kann, zeigt dieses Video: der Fahrer des wei√üen Mitsubishi setzt zum √úberholen an, weil die Vorderm√§nner ihm offenbar nicht schnell genug unterwegs sind. Durch den raschen Spurwechsel bringt er Unruhe ins Auto, schleudert und crasht dabei den Mercedes von der Stra√üe. Dieser hatte wohl bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts vom Dr√§ngler zwei Fahrzeuge hinter ihm gemerkt. Ein nachfolgender PKW kann nicht mehr rechtzeitig bremsen und f√§hrt dem Mercedes auch noch in die andere Seite. Zwei weitere Fahrzeuge k√∂nnen durch Bremsen bzw. Ausweichen eine Beteiligung knapp verhindern. Fazit der Aktion: drei zerst√∂rte Fahrzeuge, zwei der Fahrer sind am Blechsalat v√∂llig unschuldig.
Und der Verursacher ist um keine Sekunde fr√ľher am Ziel.

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Crashtest: Baujahr 1959 gegen Baujahr 2009

20.10.2009, 15:23

Das amerikanische Insurance Institute For Highway Saftey hat anl√§sslich seines 50-j√§hrigen Bestehens einen ganz besonderen Crashtest durchgef√ľhrt. Es wurden dabei ein Chevrolet Bel Air, Baujahr 1959 und ein aktueller Chevrolet Malibu aus dem Modelljahr 2009 halbseitig versetzt frontal aufeinandergehetzt. Mit dem unfassbaren Ergebnis sollte gezeigt werden, wie sehr sich die passive Sicherheit der Fahrzeuge in diesen 50 Jahren weiter entwickelt hat. Der neue Malibu f√§hrt nahezu ungebremst bis zur R√ľckbank des alten Bel Air durch. Resultat des Tests: bei einem echten Crash h√§tte sich der Fahrer des modernen Autos leicht am Knie verletzt. Der Fahrer des Oldtimers w√§re sofort tot gewesen.

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Frontalcrash mit Bus gefilmt

20.10.2009, 15:06

Ein Autobus mit mehreren montierten Kameras war vor einigen Tagen in einen Frontacrash verwickelt – und die Kameras haben alles mitgefilmt. Man sieht den Bus aus einer Haltestelle ausfahren, kurz danach ger√§t ein entgegenkommender PKW √ľber die Mittellinie und kollidiert frontal mit dem Bus. Der PKW-Insasse steigt aus eigener Kraft aus, es d√ľrfte ihm also nicht viel passiert sein. Die Polizei geht davon aus, da√ü der Fahrer eingeschlafen sein d√ľrfte.

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Passive Sicherheit einst und jetzt

27.7.2009, 10:07

In diesem eindrucksvollen Video ist ein interessanter Crashtest zu sehen, den der deutsche Automobilclub ADAC durchf√ľhren lie√ü. Es treten ein aktueller Ford Fiesta und ein 20 Jahre alter Ford Sierra mit 56 km/h im Frontalcrash mit 50% √úberdeckung gegeneinander an. Das Ergebnis ist erschreckend: im Uralt-Sierra kollabiert dabei die Fahrgastzelle und der Fahrer wird eingeklemmt. Somit h√§tte der Fahrer zumindest schwere Verletzungen, wenn er den Crash √ľberhaupt √ľberlebt h√§tte. Anders im aktuellen Kleinwagen Fiesta, denn dort l√§sst sich sogar die Fahrert√ľre ohne extreme Kraftanstrengung √∂ffnen. Beeindruckend, wie sich die passive Sicherheit unserer Fahrzeuge weiterentwickelt hat.

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