drivecompany. cc

Archiv der Kategorie Traumgeräte

Best of Börse: wer das Besondere sucht…

30.4.2012, 10:12

Die Autorevue präsentiert auf ihrer Website seit einiger Zeit skurrile Fahrzeuge, die zum Verkauf stehen. Wenn man ein höchst einzigartiges Gefährt sucht oder sehr leidensfähig bei Restaurierung und Erhaltung von automobilen Kostbarkeiten ist, dann findet man hier garantiert das Richtige: HotRods mit 400 PS, Volvo Amazon als Restaurationsbasis, perfekte Fluchtautos und vieles mehr. Dafür gibts einen fixen Platz in unserer Linkliste (wo auch Autorevue Motorblog neu dabei ist).

Tags: , , ,

Wie fährt sich wohl so ein F1-Bolide?

16.10.2011, 09:41

Wahre Fans dieser Sportart werden sich diese Frage schon öfter gestellt haben. Erstmals kann man eine Runde in einem F1-Wagen wenigstens via Video aus echter Fahrerperspektive erleben: der Pirelli-Testpilot Lucas di Grassi fuhr in Barcelona eine Runde mit Helmkamera, die genau auf Augenhöhe des Fahrers montiert war. Das ist deshalb etwa Besonderes, weil die Bordkamera der Fahrzeuge normalerweise ziemlich weit oberhalb des Fahrers auf der Airbox montiert ist, damit man als Fernsehzuschauer bestmögliche Übersicht hat. Auf Augenhöhe sieht man nämlich aus so einem Auto ziemlich wenig, man wundert sich, wie die Fahrer es schaffen, aus dieser Mäuseperspektive die Bremspunkte und Kurven abzuschätzen. Bei der Kamerafahrt sah Lucas di Grassi sogar noch weniger als sonst. Zitat:

” I had to drive with only one eye open as the camera was blocking my other eye, quite tricky”

Unsere Hochachtung vor den Leistungen der Fahrer ist seit diesem Video noch um eine Stufe gestiegen:
Rest des Beitrags lesen »

Tags: , , , ,

Bugatti Veyron: nicht nur Kaufen ist teuer!

20.1.2010, 10:03

Die technischen Daten des von Volkswagen entwickelten Supersportlers Bugatti Veyron sind beeindruckend: 16 Zylinder, 8 Liter Hubraum, 1001 PS. Der Preis ist es auch: um 1,309 Millionen Euro bekommt man auch bereits mehrere wirklich schöne Einfamilienhäuser in guter Lage. Aber nach einem Artikel auf autocar.co.uk ist es nicht nur extrem teuer, sich einen  zu kaufen – man muß sich auch das Besitzen dieses Autos leisten können. Der Preis für ein normales Service beträgt mit £12,866 (das sind 14.777 Euro!) soviel, wie normale Leute im Durchschnitt für einen Kleinwagen ausgeben. Im Vergleich dazu sind selbst die kolportierten Servicekosten für einen Ferrari Enzo von £1680 (entspricht € 1929.-) ein wahres Schnäppchen.

Doch damit nicht genug: auch ein Satz Reifen schlägt mit £23,500 (€ 26.992.-) ein heftiges Loch ins Budget. Das deshalb, weil die Reifen für dieses Fahrzeug auch die Höchstgeschwindigkeit von 407 km/h schadlos aushalten sollten.  Dazu kommt, daß bei jedem vierten Reifenwechsel die Felgen röntgenisiert werden, um mögliche Spannungsrisse aufzuspüren. Diese Prozedur kostet £7050 (€ 8.097.-) pro Felge!

So wundert es uns nicht, daß etwa ein Bugatti-Besitzer das Fahrzeug per Anhänger zu seinen Lieblingsstrecken transportieren lässt und selbst lieber mit dem Privatjet anreist, weil das billiger kommt, als den Veyron auf eigener Achse quer durchs Land zu fahren. Probleme, die wir nie haben werden…

Tags: , , , , ,

Schwedische Bestien: Wölfe im Schafspelz

12.11.2009, 00:27

In Schweden sind die Winter lang, kalt und finster. Offenbar dürfte das zu erhöhter Kreativität anregen, denn diese beiden Geräte sind wohl die bestgetarnten Sprintgeräte überhaupt:

Saab 99Patient Nummer 1 ist ein Saab 99 – bis 1984 gebaut, zählte er noch vor wenigen Jahren auch noch bei uns zum Straßenbild, allerdings hauptsächlich als mehr oder minder gut gepflegtes Großvater-Auto. Dieses spezielle Exemplar wurde mit Allradantrieb und Motor aus dem Audi-Regal bestückt und mit einem Turbolader auf etwa 700 PS aufgeblasen. Diese extreme Kombination sorgt für Beschleunigungszeiten von unter 10 Sekunden auf eine Viertelmeile. Definitiv kein besonders guter Gegner, wenn man neben diesem Auto an der Kreuzung nur mit einem popeligen Golf GTI antreten wollte.

Patient Nummer 2 ist ein Volvo 122, auch bekannt als Amazon. Diese Baureihe wurde bis 1970 gefertigt und hatte im Original bis etwa 100 PS unter der Haube. Auch hier wurde etwas an der Leistungsschraube gedreht, denn mehr als 500 PS befeuern dieses Geschoß, wobei die Straßenlage zu wünschen übrig lässt. “It’s like a snake on a hot summer day” bringt der Testfahrer im Video die Sache auf den Punkt. Immerhin stammen Bremsen und Felgen vom Volvo S80, stehenbleiben sollte das Ding also. Ein spektakulärer Auftritt ist mit diesem Oldie sicher: knapp über 11 Sekunden für die Beschleunigung über die Viertelmeile sind für ein 42 Jahre altes Fahrzeug nicht übel.

Tags: , , , ,

Das ultimative Winterauto

11.11.2009, 23:48

subaru_stiDieser Subaru WRX STI ist das ultimative Spaßgerät für den Winter – die mehr als 400 PS aus dem turbogeladenen 2,5-Liter-Boxermotor und Kettenantriebe anstatt der Räder sorgen für ungehemmten Vortrieb auf nahezu jedem Untergrund. Das Gerät entstand unter der Federführung von Ken Block, einem amerikanischen Rallyefahrer. Im Online-Magazin 0-60mag.com gibt es ein Interview dazu zu lesen. Und wir haben ein Video mit diesem Kettenviech in Action.
Nur schwimmen kann er nicht.

Tags: , , , , ,

Der Luxus-Oldtimer-Vergleichstest

8.9.2009, 14:19

In der britischen Autoshow Top Gear fand ein Vergleichstest der besonderen Art statt. Getestet wurden komfortable Viersitzer um etwa 25.000 britische Pfund (ca. 28.600 Euro). Abseits des aktuellen Neuwagenmarkts wurden echte Klassiker als Kontrahenten ausgewählt – ein Rolls Royce Corniche (Baujahr 1972) und ein Mercedes 600 lang (Baujahr 1963, das damals teuerste Auto der Welt). Diese wunderschönen antiken Luxusgeräte traten in eher unüblichen Disziplinen gegeneinander an: etwa mussten die beiden Moderatoren die Fahrzeuge in einem “Beschleunigungsrennen” 400 Meter weit schieben, die Höchstgeschwindigkeit wurde gemessen, ein Slalom gefahren (Referenzgegner dabei: ein aktueller Hyundai mit 1.1 Litern Hubraum) und die Dickschiffe mussten in der Londoner Innenstadt eingeparkt werden. Einen “Sieger” gab es zwar nicht, aber es ist trotzdem schön, diese beiden Meisterwerke des damaligen Fahrzeugbaus in Aktion zu sehen.

Tags: , , , ,

Oldtimer-Autofriedhof in der Schweiz wird versteigert

10.8.2009, 10:22

640pxautopark_kaufdorf_5817Im kleinen Ort Kaufdorf in der Schweiz begann Walter Messerli 1933 damit, auf dem elterlichen Bauernhof Autos auszuschlachten und die Ersatzteile zu verkaufen. Im Jahr 1975 übernahm sein Sohn Franz Messerli die Messerli Autoverwertung GmbH und führte den Betrieb bis in die 80er-Jahre. Sein damaliger Plan, aus dem Gelände ein Frelichtmuseum zu machen, scheiterte allerdings, der Abtransport der Fahrzeuge fand allerdings auch nie statt. Und so begann die Natur damit, die historischen Wracks zurück zu erobern. Auf dem Gelände liegen hunderte Autowracks aus den 1930er bis 1970er-Jahren, die mit Bäumen und Sträuchern verwachsen sind. Es ist fast das vollständige Automobil-Alphabet vertreten: Alfa Romeo, Borgward, Cadillac, DKW, Ferrari…auf den Satellitenbildern in Google Maps sieht man die riesigen Dimensionen des Areals (und erkennt südlich des Wiesenwegs sehr deutlich, dass die Natur die älteren Fahrzeuge bereits recht nachdrücklich zurückfordert und mit diversem Grünzeug überwuchert).

Ein extra gegründeter Förderverein wollte erneut versuchen, das Gelände als Freilichtmuseum zu betreiben. Da das vom Verein vorgelegte Sanierungskonzept den einschlägigen Vorschriften der Umweltschutzgesetzgebung widerspricht, soll das Gelände nun bis 30. September 2009 geräumt werden. Doch anders als befürchtet werden die Fahrzeuge nicht einfach verschrottet: die Oldtimergalerie Toffen hat die Aufgabe übernommen, die Autos (bzw. deren rostige Reste) in einer No-Limit-Auktion am 19. September zu versteigern – keines der Fahrzeuge hat einen Mindestpreis! Die komplette Fahrzeugliste steht seit 17.8. im Netz, jedes einzelne Auto wurde katalogisiert, mehrfach fotografiert und mit detaillierter Beschreibung aufgenommen. Und die Fotos der Fahrzeuge kann man sich als Poster bestellen – ein netter Nebenverdienst. Eine Besichtigung der Fahrzeuge vor Ort ist ab 12.9. täglich möglich. Bei erfolgreichem Gebot stellt sich für Käufer dann nur noch die Frage des sicherlich mühsamen und aufwändigen Abtransports der rostigen Schätze.

Bereits im April hatte der Besitzer des Areals die Fahrzeuge im Komplettpaket um 1,2 Millionen Schweizer Franken (etwa 781.000 Euro) auf ricardo.ch angeboten, es fand sich jedoch kein finanzkräftiger Käufer.

Bilder der morbiden Autoschau finden sich auf der Website der Oldtimergalerie Toffen, auf der Website des Fördervereins, auf mth-fotografie.ch, bei Patrick Gautschy und Vincent de Groot

Mehr Info zum historischen Autofriedhof Gürbetal gibts in der Wikipedia und beim Oldtimer Portal (Update 22.8.: neuer Artikel auf oldtimer-info.de über die schwierige Katalogisierung der Fahrzeuge). Mit Ende September 2009 ist dieser Ort Geschichte – schade drum.

640px-haf016640px-autopark_kaufdorf_5854640px-autofriedhofguerbetaltraktor640px-autofriedhofguerbetalinbueschen1640pxautopark_kaufdorf_5817

Tags: , , , , , , ,

Ein 2CV im Tiefflug

28.5.2009, 10:10

nimik-2cvWenn man einen 2CV mit einem Ferrari kreuzt: Viel Zeit und Geld sind in den Umbau eines Ferrari 355 in einen 2CV-AK400-Kastenwagen geflossen und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das italienische Rallyteam Nimik hat etwa 180.000 Euro in den unglaublichen Umbau gesteckt. Als technische Basis diente ein Ferrari 355 mit 8-Zylinder-Motor und 3,5 Litern Hubraum. Die 395 PS haben mit dem geringen Leergewicht von 1050 Kilogramm leichtes Spiel – diese Ente fliegt tatsächlich ;-)
Hier noch ein Video, in dem man Bilder vom Bau der Wahnsinns-Ente sehen kann und das Gerät auf kurviger Strasse in Aktion sieht:
Rest des Beitrags lesen »

Tags: , , , , ,

Traumauto aus Bauschaum

25.5.2009, 06:43

bauschaum-autoPreisfrage: welche Automarke ist das? Über Geschmack oder Optik lässt sich streiten (den seltsamen Frontgrill finde ich etwa nicht sehr gelungen), aber dieses Fahrzeug wurde aus einem Mercedes SLK modelliert. Wenn man die Bilder der Herstellung sieht, wünscht man dem Besitzer jedenfalls, er möge nie gröbere Karosserieschäden oder einen Defekt hinterm Armaturenbrett haben, denn die komplette Formänderung aussen wie innen basiert auf PU-Schaum, wie er etwa auch als Bauschaum zum Einschäumen von Türen und Fenstern in Einfamilienhäusern verwendet wird. Bemerkenswert auch, wie es der Erbauer geschafft hat, die gewaltigen Hinterräder in der Karosserie unterzubringen. Am dritten Bild ist die Originalbereifung zum Vergleich mitfotografiert – ausgehend von den Größenverhältnissen in diesem Bild muss es sich bei den hintern Felgen mindestens um Exemplare mit 24-Zoll handeln. Sonstige technische Daten des Umbaus sind leider keine bekannt – kann einer der Leser mit mehr Details aufwarten?

Rennwagen von 1904 zu verkaufen

17.4.2008, 12:22

Bei ebay kommt derzeit ein besonderes Gustostück unter den Hammer: ein knallgelber Thomas Model 27 der für das Vanderbilt Cup Race 1904 gebaut wurde. Der Wagen wird von einem 6-Zylinder-Reihenmotor mit 12,3 Litern(!) Hubraum angetrieben, der 60 PS leistet. Das Fahrzeug wurde 2007 von Grund auf restauriert. Startpreis sind 100.000 US$, ein Gebot wurde bereits abgegeben, aber der Mindestpreis noch nicht erreicht. Bei Kruse wurde das Auto erst am 27.1.2008 zum Preis von 1.100.000 US$(!) verkauft. Warum der neue Besitzer das Auto schon wieder zum Verkauf anbietet, ist unbekannt.
Das Vanderbilt Cup Race war das erste internationale Strassenrennen in Amerika und wurde auf einem 48 Kilometer langen Rundkurs auf öffentlichen Strassen ausgetragen. Auf diesem Rundkurs gab es zwei Kontrollpunkte, an denen angehalten werden musste, um die Fahrzeuge über die Eisenbahnstrecke zu eskortieren. Es waren 10 Runden auf dem Kurs zu fahren, was abzüglich der Kontrollpunkte eine Strecke von 457 Kilometer ergibt, die von den Fahrzeugen im Renntempo zurückzulegen waren. In jedem Auto saß noch neben dem Fahrer ein Mechaniker, der bei kleineren Defekten das Fahrzeug wieder flott machen sollte, bei der Orientierung behilflich war und eine Öl-Handpumpe bedienen musste, um die Schmierung des Wagens zu gewährleisten. Der Sieger George Heath fuhr mit seinem Panhard nach 6 Stunden und 56 Minuten über die Ziellinie, seine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug immerhin 84 km/h.
Die komplette Story aus diesen Heydays des Automobilrennsport mit vielen Bildern findet sich auf der offiziellen Vanderbilt-Cup-Website, inklusive originalem Filmmaterial des Rennens und einem Film aus dem Jahr 2004 mit Onboard-Kamera bei einer Runde mit einem der damaligen Rennwagen.
(Auktion gefunden bei Winding Road)
Update 26.4.2008: der Wagen wurde nicht verkauft, weil das Höchstgebot auf ebay nur geradezu lächerliche 455,600 US$ erreicht hat – nicht einmal die Hälfte des letzten Verkaufspreises.

blogoscoop